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Leitgedanken

Meine Träume von einer Schule der Zukunft:

Ich träume von einer Schule,
in der einer dem anderen hilft,
in der jeder sich als wichtiges Mitglied der Schulfamilie fühlt,
in der man höflich und respektvoll miteinander umgeht,
in der einmal eine Hausordnung überflüssig wird.

Ich träume von einer Schule,
in der Platz ist für alle,
für die Leistungsstarken und Schwachen,
unabhängig von Religion, Hautfarbe und Herkunft,
in der jeder seine individuellen Stärken fördern
und seine individuellen Schwächen verringern kann.

Ich träume von einer Schule,
in der Konflikte fair und friedlich ausgetragen werden,
in der Teamarbeit als Bereicherung empfunden wird,
in der Rechte und Pflichten für alle gleichermaßen gelten,
in der Traurige und Mutlose ein offenes Ohr finden,
in der Neue herzlich an- und aufgenommen werden,
in der jeder mit jedem redet,
in der es keinen gibt, der nicht verstanden wird.

Ich träume von einer Schule,
in der berechtigte Bedürfnisse der Eltern ernst genommen werden,
in der alle offen und wohlwollend aufeinander zugehen,
getragen von einem respektvollen Umgang miteinander,
in der immer im Sinne des Kindes ein Zielkonsens gesucht wird.

Ich träume von einer Schule,
in der man sich wohlfühlt,
in der ein Lachen in der Luft liegt,
in der eine echte Gemeinschaft lebt,
an die sich jeder gerne erinnert,
von der man anderen begeistert erzählt.

Ich glaube an diesen Traum. Wenn wir alle zusammenhelfen und daran
arbeiten, kann er Wirklichkeit werden.

Wer keinen Mut zum Träumen hat,
hat kein Herz zum Kämpfen.
(Otto Herz)